
Die Südwestküste Andalusiens trägt zu Recht den Namen Costa de la Luz (Küste des Lichts): Das ganze Jahr über tränkt helles Sonnenlicht die Städte, Straßen, weiß getünchten Häuser und von goldenen Dünen begrenzten Strände. Die spanische Atlantikküste der Provinzen Huelva und Cádiz ist eine völlig andere Welt als die Urlaubsziele am Mittelmeer. Über 100 km oder mehr finden sich selbst im wachsenden Urlaubsort Tarifa (eines der besten Windsurfparadiese Europas) kaum größere Feriensiedlungen. Die Dörfer entlang der Costa de la Luz zu entdecken ist wie die Erkundung eines völlig neuen Landes, und von den Berghöhen hat man einen fantastischen Blick hinab nach Gibraltar und über die Meerenge bis zur afrikanischen Küste.
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Landschaft an der Costa de la Luz
Die Küste der Provinzen Huelva und Cádiz liegt am Atlantik und ist durch schier endlose feine Sandstrände gekennzeichnet, an die grüne Pinienhaine angrenzen. Costa de la Luz ist ein Synonym für Sonne und Sand; die Flüsse fließen in Kanäle, bevor sie das Meer erreichen. In den Sümpfen, Mündungsgebieten und Salzminen vereinen sich Wasser und Erde. Im Landesinneren wechseln sich wilde Gebirgsketten mit fruchtbaren Landstrichen, Weiden mit Kampfstieren, weltbekannten Weinbergen und verborgenen Dörfchen ab.
Große Städte an der Costa de la Luz: Cádiz, Huelva und Jerez
Cádiz, mit seinen weiß getünchten Häusern und tropischer Vegetation wurde vor 1000 Jahren von den Phöniziern gegründet.
Huelva ist durch Christoph Columbus geprägt, der vom nahe gelegenen Palos de la Frontera nach Amerika in See stach. Sie können noch das Kloster besichtigen, in dem er seine Reise vorbereitete, sowie den rekonstruierten Hafen und die drei berühmten Schiffe.
Jerez de la Frontera ist die Heimat des weltberühmten Sherry und einer bekannten Reitschule. Wein und Pferde kennzeichnen das Ambiente dieser noblen Stadt.
Sehenswürdigkeiten an der Costa de la Luz
Der Nationalpark Doñana, Spaniens größtes und bedeutendstes Naturschutzgebiet, besitzt eine spektakuläre Vielfalt von Flora und Fauna. Der Park reicht in die Marismas hinein (Sanddünen, Salztonebenen und Sümpfe). Auf der Meerseite liegen Strände mit Wanderdünen. Zahlreiche Wandervögel brüten hier, bevor sie ihren Flug nach Afrika fortsetzen.
Sport an der Costa de la Luz
Das Angebot an Freizeitaktivitäten ist breit gefächert: Von Golf und Kite-Surfen über Windsurfen und Boot fahren bis hin zu anderen Wassersportarten. Isla Cristina und Punta Umbría verfügen über gut ausgestattete Jachthäfen und andere Einrichtungen am Wasser. Matalascañas, der wichtigste Urlaubsort an der Costa de la Luz, umgeben vom Parque Nacional de Doñana, ist ideal für Naturliebhaber und Reisende, die einfach Entspannung pur suchen.
Gastronomie an der Costa de la Luz
Die Küche an der Costa de la Luz ist mediterran geprägt. Auf der Speisekarte stehen in erster Linie Fisch, Reis, Gemüse, Salate und Obst. Besonders empfehlenswert sind die vorzüglichen Weine. Über fünfzig Prozent der Weinberge der Europäischen Union liegen in Spanien. Der klassische Wein Andalusiens ist der Sherry – Vino de Jerez – der westlich der Stadt Jerez de la Frontera produziert wird. Sherry ist das perfekte Getränk zu Tapas und – wie alles in Spanien – in einer verblüffenden Vielfalt anzutreffen.
Klima an der Costa de la Luz
Das Wetter ist während des Sommers warm und sonnig. Der Frühling bringt eine Explosion von Blumen, Fiestas und Prozessionen mit sich, und auch im Winter, in dem die Temperaturen selten unter 10ºC fallen, scheint die Sonne weiter.