
Die Region Midi-Pyrénées grenzt im Süden an Spanien, im Norden an die Auvergne und das Limousin. Hier entfaltet sich eine einzigartige Landschaft mit bezaubernden Gebirgsorten, anheimelnden Marktstädtchen, mittelalterlichen Bauwerken und Katharerburgen. Die Gegend bietet eine breite Auswahl an sportlichen Aktivitäten und ein unverfälschtes Paradies für Wanderer, Angler, Skiläufer und Radfahrer.
Im Süden erwartet Sie die majestätische Gebirgswelt der Pyrenäen. Falls Sie großartige Naturerlebnisse mit Kultur, Sport, kulinarischen Genüssen und ländlichem Frieden verbinden möchten, sind die Midi-Pyrénées das richtige Urlaubsziel.
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Die Landschaft der Midi-Pyrénées
Kennzeichnend für die Landschaft der Midi-Pyrénées sind friedliche, fast leere Straßen, saubere Flüsse, Obstplantagen, Weingärten und Sonnenblumenfelder.
Die schöne Landschaft der Pyrenäen erleben Sie am besten auf der Pyrenäenroute. Die Tour verläuft durch die Pyrenäen in Richtung Atlantik und kann in Tarascon-sur-Ariège entlang der D918 beginnen. Die Aussicht ist atemberaubend. Man kommt u.a. über den hohen Straßenpass Col du Tourmalet, der von der Tour de France her bekannt ist.
Größere Städte der Midi-Pyrénées: Toulouse
Toulouse trägt den Beinamen „die rosarote Stadt”, weil sie fast ausschließlich aus roten Ziegelsteinen erbaut ist. Als Universitätsstadt erinnert sie mit ihren vielen Buchhandlungen, Buchcafés und altmodischen Läden ein wenig ans Pariser Quartier Latin, aber sie hat auch eine Fülle an modernen Geschäften, vornehmen alten Häusern und architektonischen Perlen zu bieten. Man nennt Toulouse überdies die französische Raumfahrtstadt; hier sind u.a. die Airbus-Flugzeugwerke angesiedelt und für Besucher zugänglich.
Touristenattraktionen der Midi-Pyrénées
Wenn Sie in den Midi-Pyrénées Urlaub machen, sind die Marktstädte Périgueux, Cahors und Albi gute Ausgangspunkte, um die Region zu erkunden. In dieser Gegend stehen viele mittelalterliche Bauten und Katharerburgen; ebenso spannend sind die größten vorgeschichtlichen Höhlen Europas, besonders die von Lascaux.
Der spektakulärste Anblick der Pyrenäen ist der „Cirque de Gavarnie”. Aus einem See auf der spanischen Seite stürzt das Wasser zwischen den gut 2000 m hohen, schneebedeckten Bergen als Wasserfall herab. Die hufförmige Bergformation ist mit einer mehrstündigen Wanderung von dem kleinen Ort Gavarnie aus zu erreichen.
Der Pic du Midi de Bigorre (2877 m) ist ebenfalls einen Besuch wert. Aus dem Skiort La Mongie führt eine Schwebebahn 4 km weit bis zum Gipfel hinauf, der eine einzigartige Aussicht auf die Bergzinnen der Pyrenäen gewährt.
Sport in den Midi-Pyrénées
Die Midi-Pyrénées sind der ideale Ort für Ihre sportliche Entfaltung. Was Sie hier erwartet, sind 37 Golfplätze, Flüsse, Wildwasser und Seen mit einer Gesamtlänge von über 2500 km, mehr als 50 Gelegenheiten zum Kanu- bzw. Kajakfahren oder Rafting, über 160 Kletterstellen und 26.000 km Wanderwege.
Viele Städte und Dörfer verleihen Fahrräder und Pferde, sodass Sie die Midi-Pyrénées auf eigene Faust, in Ihrem eigenen Tempo und aus nächster Nähe zur prachtvollen Natur erkunden können.
Kulinarische Spezialitäten der Midi-Pyrénées
Es gibt in dieser Gegend mehrere edle Weine mit AOC-Status, wie z.B. Cahors, Gaillac, Fronton, Madiran, Marcillac und Pacherenc du Vic-Bilh. Auch der Armagnac, der älteste französische Weinbrand und einer der teuersten Weinbrände überhaupt, stammt aus dieser Region.
Um die örtliche Kultur und ihre kulinarischen Freuden kennen zu lernen, geht man am besten auf den Markt, wo die beste Auslese erhältlich ist, wie z.B. schwarze Trüffeln, saftige Torten, Foie gras, Walnüsse und Wildpilze.
Das Klima der Midi-Pyrénées
Die Midi-Pyrénées haben im Durchschnitt 2000 Sonnenstunden pro Jahr, was sie zu einer der sonnigsten Regionen Frankreichs macht. Die Durchschnittstemperaturen betragen im Sommer 26-28, im Frühjahr 16-24 und im Herbst 21-25 Grad.
Die Gebirgsgegenden haben jeweils ihr eigenes Mikroklima, sodass der Himmel am einen Ort strahlend blau und gerade mal 10 km weiter stark bewölkt sein kann.
Einige der Fotos sind freundlicherweise vom Maison de la France asugeliehen. Fotografen: E. Bascoul.