
Die Aquitaine (Aquitanien) in Südwestfrankreich bietet 250 km Küstenlinie mit langen, feinen Sandstränden und idealen Wellen für Surfer. Hier gibt es Seen, die bestens für Segelsport und Angelausflüge geeignet sind. In den Bergen zur spanischen Grenze hin können Sie ausgezeichnet wandern und grandiose Panoramaaussichten genießen, es gibt Kurbäder, Skisportorte und Gelegenheit zum Kanu- oder Kajakfahren oder Rafting auf den Flüssen. Überdies lädt der größte Wald Europas zum Reiten oder zu Spaziergängen ein; hier sind Trüffeln, Pilze und Kastanien zu finden.
Die Aquitaine ist außerdem für ihre Festivals, ihre Gastfreundlichkeit und die großen Schlösser in Bordeaux bekannt.
Ein Urlaub in der Aquitaine hat kulturell und sportlich, aber auch für die Entspannung sehr viel zu bieten.
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Die aquitanische Landschaft
Die Landschaft der Aquitaine ist sehr vielfältig; sie umfasst Wälder, Seen und Gebirge – und natürlich die eindrucksvolle Atlantikküste. Der Gezeitenhub lässt die Küste als langen, feinen Sandstrand und dann wieder als steile Klippen erscheinen.
Die Pyrenäen sind mit reicher Fauna und Flora gesegnet und je nach Jahreszeit in Weiß, Grün, Blau oder Gelb gekleidet. Man begegnet freilaufenden Schafen und Kühen, die gelegentlich die Straße versperren und Autofahrern eine idyllische kleine Pause verordnen.
Im nördlichen Teil der Aquitaine wird Wein angebaut. Einige dieser Sorten zählen zu den besten der Welt.
Größere Städte der Aquitaine: Bordeaux und Biarritz
Die Weinhauptstadt Bordeaux liegt an der Garonne. Die Stadt hat eine lebhafte Kulturszene mit Museen, Restaurants, Cafés und Geschäften sowie eleganten Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Die größten Sehenswürdigkeiten sind das Grand Théâtre, der weitläufige, von Bäumen umsäumte Platz „Esplanade des Quinconces” mit seinen imposanten Statuen und Springbrunnen sowie der elegante „Place de la Bourse” mit Aussicht auf die Garonne.

Biarritz ist ein richtiger Urlaubs- und Badeort mit volkstümlichem Getriebe im Sommer und neun schönen Stränden. Reiner Lebensgenuss lockt am Ufer des alten Hafens, wo sich der Gast vor ewiger Gezeitenkulisse bei kühlem Weißwein an Muscheln, Krabben, Tintenfischen und Sardinen vom Grill gütlich tun kann.
An der Rue Gambetta finden Sie in einer lebhaften Markthalle zahlreiche Köstlichkeiten.
Touristenattraktionen der Aquitaine
Berühmt sind die vielen schönen Weinschlösser der Aquitaine, wo etliche der weltweit besten Weine produziert werden. Zu einem Urlaub in der Aquitaine gehört unbedingt auch eine Führung durch einige Weinschlösser in Bordeaux, Saint-Emilion, Pauillac usw., wo nebst Weinproben ein Einblick in die Weinherstellung gewährt wird.
Die Küstenstrecke zwischen Pointe de Grave und Bayonne, die als „Silberküste” bezeichnet wird, bietet lange, prächtige Strände mit Wanderdünen und sowohl alte als auch moderne Urlaubsorte. Bassin d’Arcachon an der Silberküste umfasst ein berühmtes Naturschutzgebiet. Die Gegend ist ein Paradies für Urlaubsgäste, Segelsportfreunde und Austernliebhaber. Südlich von Arcachon liegt Europas größte Wanderdüne, die „Dune du Pyla”.
Das Dorf La Roque-Gageac zählt zu den schönsten in ganz Frankreich. Es ist zwischen Berghänge und den Fluss Dordogne eingeschmiegt. Den Fluss entlang sieht man auch zahlreiche schöne Schlösser.

Sport in der Aquitaine
Die vielen Seen im Inland sind bei Angel- und Segelsportlern beliebt. An den Stränden und in den Bergen gibt es lange Radwege, und die mächtigen Wellen machen die Küste zum Surferparadies.
In den Pyrenäen können Sie Kanu oder Kajak fahren oder sich zum Rafting auf die Flüsse wagen. Auf unzähligen Wanderwegen mit faszinierenden Panoramaaussichten können die Berge auch zu Fuß erkundet werden.
Im Winter bieten die Pyrenäen eine reiche Auswahl an Skisportorten.
Spezialitäten der aquitanischen K
Weinkenner kommen hier bestimmt auf ihre Kosten, und die aquitanische Küche kombiniert die heimischen Weine ganz fabelhaft mit Aal, Muscheln und Austern von der Küste sowie mit gesalzenem Lammfleisch und Ziegenkäse von den Weiden des Inlands.
Im Hinterland sollte man in der Gascogne unbedingt den Armagnac probieren, den edelsten französischen Weinbrand, nebst heimischer Gänseleberpastete. Sehr zu empfehlen sind auch Trüffeln aus dem Périgord und Räucherschinken aus Bayonne.
Das aquitanische Klima
Normalerweise ist Südwestfrankreich vom ersten Frühling bis weit in den Herbst durch sein sonniges Klima begünstigt. In den Pyrenäen sind die Sommer trocken und nicht allzu heiß. Die Gebirgsgegenden haben jeweils ihr eigenes Mikroklima, sodass der Himmel am einen Ort strahlend blau und nur 10 km weiter stark bewölkt sein kann. Erfrischend wirkt an der Küste oft der Wind vom Atlantik.
Im Winter beträgt die Durchschnittstemperatur etwa 10 Grad, im Sommer 22–25 Grad.
Einige der Fotos sind freundlicherweise vom Maison de la France asugeliehen. Fotografen:Jean-François Tripelon und Jean Malburet.